Honigwabe / Wabenhonig

Auf unserer Seite finden Sie alle Informationen zum Honigwabe und Wabenhonig

Leider ist es heutzutage für Honigliebhaber schwierig, hochwertige Wabenhonig im Handel zu finden. Es gibt keine einheitliche Norm, der Begriff ‚Bienenwachs‘ ist rechtlich nicht geschützt. Importe aus dem Ausland weisen vielfach gesundheitsschädliche Stoffe auf. Der Markt ist unübersichtlich.
Bei uns können sich die Kunden sicher sein – Wir bieten ausschließlich naturbelassene Honigwaben an. Unser familienbetriebener Standort liegt im Duisburger Naturschutzgebiet Rheinaue. In diesem Gebiet leben die Bienen in einem idealen Umfeld. Sie haben genügend Platz und Möglichkeiten zur Pollensuche, denn die Flora ist sehr artenreich. Giftige Pflanzenschutzmittel werden bei uns nicht angewandt. Mit dem Erwerb unserer Honigwaben tragen die Kunden ihren Anteil zum Naturschutz bei.

Bei der Produktion des Honigs und der Waben verzichten wir auf die Beigabe von gefährlichen Schadstoffen. Das Wachs für die Honigwaben stellen unsere Bienen mithilfe ihrer Wachsdrüsen ganz von selbst her. Mittelwände werden von uns nicht genutzt, dem Produkt fügen wir keine künstlichen Zuckerlösungen zu. Nur so erhalten die Kunden bei uns natürlich hergestellte Waben mit einem absolut naturreinen Honig aus biologischem Anbau. Und das schmeckt man mit dem ersten Tropfen.

Honigwabe kaufen ist Vetrauensache

Viele Honige, die in den Supermärkten verkauft werden, stammen aus dem Ausland und sind keine echten Bienenhonige. Sie werden mit Zuckersirup oder Glucosesirup gestreckt bzw. gepanscht. Die Honige werden vor dem Kauf durch Analysen überprüft. Jedoch können herkömmliche Analysen nicht feststellen, ob es hierbei um echten Bienenhonig handelt. Einige Händler möchten auch nicht, dass es erkannt wird, da sie sonst wenig Umsatz erzielen würden.

Schlimmer kann es bei Wabenhonig werden, da er nicht nur gepanscht, sondern auch mit Mittelwänden bestückt werden kann. Sie fragen sich jetzt bestimmt, was Mittelwände sind? Mittelwände sind eine gegossene oder gewalzte Platte aus Bienenwachs mit einem vorgeprägten Relief in Form von gleichseitigen Sechsecken. Der Imker nutzt diese um Wirrbau oder auch Wildbau genannt zu verhindern und um den Wabenbau zu beschleunigen. Durch das Einsetzen der Mittelwände hat der Imker einige Vorteile:

  1. Es entsteht kein Wildbau. Somit braucht der Imker diesen nicht zu entfernen.
  2. Die Bienen bauen schneller die Waben aus und der Imker kann mehr Ernten.

Das Problem ist aber, dass die Mittelwände mit Pestiziden und mit Trennmittel belastet sind. Zu diesem Thema gibt es einen Artikel im Bienenfachzeitschrift Bienenjournal, dort finden Sie nähere Informationen.

Kann man feststellen, ob der Imker Mittelwände genutzt hat?

Vor dem Kauf wird es nicht einfach sein sie, zu erkennen. Nachdem Kauf kann man es leicht feststellen, ob der Imker Mittelwände in den Waben Mittelwände eingesetzt hat. Sie können aber vor dem Kauf darauf achten, dass die Waben hell und unbebrütet sind. So können Sie eventuell erkennen, ob die Waben mit Mittelwänden bestückt oder ob alte Waben genutzt wurden. Das Problem ist, dass viele denken, dass das Wachs eine dunkelgelbe Farbe hat, wie bei den Kerzen. Diese gelbe Farbe bekommt das Wachs durch die Verschmelzung mit Honig.

Auf dem Bild sehen Sie wie unsere Bienen Wabenhonig durch sogenannte Naturwabenbau auch Jungfernbau genannt produzieren. Reines naturbelassenes Wachs hat eine neutrale helle Farbe (siehe Bild). Leider gibt es auch Bio-Mittelwände, die sehr schwer vom Naturwabenbau (Jungfernwabenbau) zu unterscheiden sind, da sie eine hellere Farbe als herkömmliche Mittelwände haben.

Einer der Gründe warum ich mit der Imkerei angefangen habe ist, dass ich keine Honigwabe gefunden habe, die nicht mit Mittelwand bestückt war. Somit entschied ich mich mit der Imkerei anzufangen. Darüber gibt es auch einen Artikel im Fachzeitschrift Bienenjournal über uns. Wenn Sie rechts auf den Artikel klicken, können Sie den Artikel lesen.

mittelwand_einsatz
wirrbau
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Wabenhonig essen

Wabenhonig schmeckt am besten, indem Sie es auf ein mit Butter, Frischkäse oder Mascarpone geschmiertes Brot oder Brötchen draufschmieren (siehe Bild) oder Sie nehmen einfach einen vollen Löffel und essen es so. Als Nachtisch kann man Wabenhonig mit Softeis mischen und genießen. Softeis und Wabenhonig Gemisch ist in der USA mittlerweile sehr bekannt und auch sehr begehrt. Die Waben können und sollten ohne Bedenken mitgegessen werden, wenn diese aus reinem Wachs (Natur- oder Jungfernwabenbau) und aus unbebrüteten Waben entstanden sind.

Hier gibt es ein Video zum Thema Honigwabe richtig essen.

Video

Was ist eine Honigwabe?

Als Honigwaben oder Bienenwaben bezeichnet der Imker sechseckige Zellen, in denen die Bienen ihre Pollen ablegen. Daraus wird später der Honig gewonnen. Zudem dienen die Waben als Aufzuchtstätte für Bienenlarven, aber auch als Speicherraum für Honig. Honigwaben werden von den Bienen bei natürlicher Gewinnung selbst produziert. Sie lassen sich aber auch künstlich herstellen. Einige Imker benutzen vorgefertigte Ausführungen. Aus Wachs wird eine Platte in eine entsprechende Form aus aneinandergereihten Sechsecken gepresst. Diese sechseckigen Kerben bedecken lückenlos die gesamte Platte. Zur räumlichen Abgrenzung ist die Wachsplatte von einem Holzrahmen umgeben. Unter Fachleuten werden die Wachsplatten auch Mittelwände genannt. Die Aufzucht der Honigbienen verläuft beim Verwenden dieser Trennwände geordneter. Wildbau wird verhindert. Der Bienenhalter hat eine genaue Übersicht über den Bienenstock, die Ernte kann leichter durchgeführt werden. Durch die Holzrahmen lassen sich die Waben einfach entnehmen und wieder einsetzen. Die Mittelwände bergen aber einige Gefahren: Problematisch ist die Vorbehandlung des Wachses mit Trenn- oder Pflanzenschutzmitteln. Darin sind gesundheitsschädliche Stoffe enthalten, die Rückstände lassen sich nicht vollständig entfernen und befinden sich im Honig. Der Konsument nimmt die Schadstoffe direkt auf, ohne sich dessen im Klaren zu sein.

Wie gesund ist Wabenhonig?

Wirklich gesund ist nur ein Honig, der seine Natürlichkeit bewahrt hat. Das bedeutet, ihm wurde nichts hinzugefügt und nichts genommen. Der Wabenhonig gilt als ein solches ‚echtes‘ Produkt. Viele Verbraucher greifen daher zu dieser Sorte. Welche Merkmale für den Honig charakteristisch sind, wie der Imker ihn herstellt und was es beim Kauf zu beachten gibt, soll hier erklärt werden. Denn auch hier gibt es gewisse Fallstricke. Zum Schluss wird die Frage beantwortet, wo der Kunde eine verlässliche Quelle für den Kauf von Honigwaben vorfindet.

Naturbelassener Wabenhonig gilt als eine besonders hochwertige Sorte. Die Waben werden erst dann geerntet, nachdem die Bienen alle Zellen komplett versiegelt haben.
Im Wabenhonig befinden sich wertvolle Nährstoffe wie Vitamine, Eisen oder Natrium. Ihnen wird eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben. Die Bestandteile unterbinden eine Ausbreitung von Erregern. Deswegen ist dieser Honig als pflanzliche Medizin beliebt. Bei Erkältungskrankheiten lindert er die bekannten Symptome wie Husten und Halsschmerzen auf natürliche Weise. Damit eine Erkältung gar nicht erst aufkommt, kann man die Honigsorte sogar zur Vorbeugung einnehmen.

Die Qualität kann durch unsachgemäße Verarbeitung allerdings verfälscht werden.
Wabenhonig ist grundsätzlich gesund, wenn bei der Produktion folgende Bedingungen berücksichtigt wurden: 1. Der Imker hat bei der Aufzucht auf Naturwabenbau oder Jungfernwabenbau zurückgegriffen. 2. Auf Mittelwände wurde verzichtet. 3. Es wurden keine Pestizide für die Pflanzen verwendet, von denen die Bienen Pollen abtragen.
Treffen die Kriterien ausnahmslos zu, kann man mit dem Wabenhonig guten Gewissens das gebutterte Frühstückshörnchen bestreichen, Süßspeisen oder Kuchen geschmacklich aufwerten oder in den warmen Monaten einen Eisbecher mit dem Honig krönen. Bei sachgemäßer Lagerung ist der Wabenhonig so lange haltbar wie herkömmliche Sorten.

Warum ist Wabenhonig im Gegensatz zu geschleudertem Honig zu bevorzugen?

Worin liegen die Vorzüge von Naturwabenbau und Honig von Inlandsimkern?
Bienen benötigen Honig als Winternahrung für sich selbst. Dafür legen sie große Mengen in den Waben ab. Es bedeutet für die Tiere keinen Verlust, wenn der Imker Teile davon erntet. Der überschüssige Honig gelangt später in den Verkauf.
Anders als Hobbyimker leben hauptberufliche Bienenzüchter von der Produktion. Ihr Augenmerk liegt auf Rendite. Tier- und Verbraucherschutz können darunter leiden.

Konventioneller Honig aus dem Supermarktregal bietet dem Kunden häufig keine optimale Qualität. Der Honig kommt in vielen Fällen nicht ausschließlich aus Deutschland, sondern wurde mit ausländischem Honig gestreckt. Statt originalem Honig von Bienen geben viele Produzenten aus Kostengründen Zuckersirup hinzu. All dies ist für den Verbraucher nicht ersichtlich. Es besteht keine ausreichende Transparenz, die Produktionswege können oftmals nicht mehr zurückverfolgt werden.

Bei Wabenhonig aus verantwortungsvoller Herkunft und Verarbeitung entfallen solche Methoden. Der Honig wird nicht durch Hitze vorbehandelt, maschinelles Schleudern wird nicht durchgeführt. Auf Wabenplatten für herkömmlichem Schleuderhonig sind nur die Hälfte aller Zellen vollständig gefüllt. Wabenhonig darf erst dann in die Weiterverarbeitung, wenn die Zellen durchgehend verschlossen sind. Die Wabenplatten werden portionsweise in Stücke geschnitten. Der Hersteller öffnet die einzelnen Zellen nicht. Das Mischen mit künstlichen Zusätzen wird damit verhindert.

Dennoch sollte beim Kauf von dieser besonderen Sorte Honig auf Regionalität geachtet werden. Ideal ist ein Anbieter vor Ort, der Trennwände nicht in Betracht zieht und die Bienen im natürlichen Umfeld aufwachsen lässt. Alternativ empfiehlt sich (Bio-)Honig aus dem Reformhaus. Ausschlaggebend für unverfälschte Qualität sind die Aufzucht in Naturwaben, ein Verzicht auf Trennwände und eine inländische, bestenfalls regionale Herkunft. Dann ‚weiß man auch, was drin ist‘ und einem unbeschwerten Honigvergnügen steht nichts im Weg.

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